Bildungskredit – Finanzielle Förderung von Ausbildung und Studium
Die Bildung ist in unserer heutigen Zeit das wichtigste Kapital. Wir sprechen hierbei von Kapital im Sinne einer immensen Wichtigkeit für eine gute berufliche Zukunft, für das tatsächlich „Kapital“ von Nöten ist. Ausbildung ist nicht gratis und erfordert, je nach Art der Ausbildung bzw. Ort, an welchem studiert oder gelernt wird, mehr oder weniger tief in die eigene Tasche zu greifen, sofern man dies auf gut Deutsch in aussagekräftige Tatsachen sprechende Worte fassen möchte. Besonders Eltern, deren Kinder ein Studium an einer Hochschule beginnen möchten und noch dazu nicht in ihrem Heimatort studieren, werden im Anbetracht dieser Umstände einige Jahre lang auf eine harte finanzielle Probe gestellt. Folglich sehen sich viele Studenten, deren Eltern die jeweilige Ausbildung ihres Kindes – aus welchen Gründen auch immer – nicht jahrelang finanzieren können, gezwungen, neben ihrem Studium arbeiten zu gehen oder eine finanzielle Förderung, d.h. ein Bildungsdarlehen bzw. einen Bildungskredit, in Anspruch zu nehmen.
Doch was genau versteht man unter einem Bildungskredit? Genau genommen meint ein solcher Kredit ein vergebenes Darlehen für Ausbildung und Studium, welches den Antragsteller, also den Studenten und Auszubildenden, in bestimmten fortgeschrittenen Ausbildungsphasen finanziell unterstützt. Damit ist es jungen Menschen möglich, sich eine gute und qualitativ hochwertige sowie zukunftsorientierte Ausbildung, berufsbegleitende Weiter- bzw. Fortbildung oder eine entsprechende Umschulung unkompliziert zu finanzieren. Infolgedessen sehen sich Kreditnehmer einer breit gefächerten Auswahl unterschiedlicher Finanzierungsvarianten gegenüber, welche die Möglichkeit bieten, diese auf die persönlichen Bedürfnisse und die individuelle Lebenssituation optimal abzustimmen.
Heutzutage präsentieren immer mehr Banken Studierenden an, von der Möglichkeit eines Bildungskredits Gebrauch zu machen. Es handelt sich hierbei jedoch um keine gewöhnlichen Kredite, wie sie beispielsweise für den Bau und die Finanzierung des Eigenheims in Anspruch genommen werden, sondern um solche mit ganz besonderen Konditionen wie beispielsweise einer äußerst geringen Verzinsung. Dies soll es Studierenden ermöglichen, ihren Kredit nach Abschluss ihrer Ausbildung und nachdem sie im Berufsleben Fuß gefasst haben problemlos zurückzuzahlen. Doch nicht nur Banken gewähren Bildungskredite mit guten Konditionen; auch Kreditportale im Internet wie beispielsweise kredite24.de sind ein guter Anlaufpunkt, um eine finanzielle Förderung zu erlangen. Wichtig ist hierbei immer, für Sie potenziell interessante Kredite zu vergleichen – und das im Hinblick auf verschiedene Kriterien. Nehmen Sie sich für Ihren Kreditvergleich ausreichend Zeit und vergleichen Sie die einzelnen Konditionen der jeweiligen Bildungskredite bzw. –darlehen.
Weiters sei hierbei angemerkt, dass ein Bildungskredit unabhängig vom Einkommen der Eltern sowie unabhängig von eigenen Einkünften / Vermögen vergeben wird. Dabei kann die Höhe eines Bildungskredits bzw. einer finanziellen Bildungsförderung zwischen mindestens 1.000 Euro und maximal 7.200 Euro betragen. Beachten Sie hierbei bitte, dass dieser Kredit nicht als Einmalzahlung vergeben werden kann, sondern die Auszahlung der Kreditsumme wahlweise in bis zu 24 Monatsraten erfolgt – z.B. in der Höhe von 100 Euro, 200 Euro oder 300 Euro monatlich. Unabhängig davon ist es auch möglich, bis zu 3.600 Euro auf Antrag für sogenannte Einmalaufwendungen wie Laptop, Reisekosten, Auslandssemester, etc. auszahlen zu lassen.
TiPP für all jene, die einen Bildungskredit aufnehmen möchten: Bevor Sie die endgültige Entscheidung für die Beantragung einer finanziellen Bildungsförderung treffen, klären Sie zuvor alle möglichen Finanzierungsmöglichkeiten ab. Tatsache ist, dass Sie sich mit einem Kredit, auch wenn es nur ein Bildungskredit ist, in „Schulden“ stürzen, die Sie zurückzahlen müssen. Es handelt sich um kein „geschenktes Geld“. Daher ist es wichtig, im Rahmen der Familie nachzufragen, ob eine finanzielle Unterstützung möglich wäre. Ziehen Sie auch ein Stipendium oder Sponsoring in Betracht oder suchen Sie sich in den Sommermonaten einen kleinen Job, um Ihre Studienausgaben ein wenig aufzubessern.