Unterrichtsverbesserung – So macht die Schule mehr Spaß!
Zahlreichen Umfragen und Studien zufolge ist der Unterricht in vielen Schulen seitens vieler Lehrer zu „monoton“, teilweise sogar „uninteressant“, gestaltet. Infolgedessen erweist sich profunder und gezielter Verbesserungsbedarf als unabdingbar, um die Schüler weiterhin zu motivieren und eine qualitativ hochwertige Leistungsförderung zu gewährleisten.
Einleitend sie vorweg angemerkt, dass sich der Unterricht seitens vieler Lehrer als nicht unbedingt abwechslungsreich erweist. Dies bedeutet, dass Lehrinhalte den Schülern mithilfe unterschiedlicher Medien sowie Unterrichtsmethoden vermittelt werden sollten. Dies gilt für jedes Unterrichtsfach. Beispiel: Wird im Deutschunterricht beispielsweise gerade Bertolt Brechts Werk „Mutter Courage und ihre Kinder“ behandelt, so könnte der Unterricht aufgelockert und erweitert werden, indem das Stück im Rahmen einer Theatervorstellung angeschaut wird. Das ist einerseits ein interessanter Ausgleich für die Schüler selbst, andererseits präsentiert es den Schülern die Möglichkeit, den Inhalt sowie die Kernpunkte des Stücks besser verstehen zu können.
Auch im Rahmen des Geschichtsunterrichts erweisen sich Besuche in Museen, Ausstellungen, etc. als äußerst förderlich für das allgemeine Verständnis bestimmter Lehrinhalte bzw. Themenschwerpunkte. Diesbezüglich sei weiters angemerkt, dass auch Experten in den Unterricht für einen Vortrag eingeladen werden können. Beispiel: Wird im Rahmen des Religionsunterrichts beispielsweise die Thematik der „Kirchensteuer“ bzw. des „Kirchenbeitrages“ durchgenommen, so wäre es eine tolle Möglichkeit, einen Mitarbeiter der nächstgelegenen Kirchenbeitragsstelle einzuladen. Dieser könnte den Schülern mehr über die Bedeutung des Kirchenbeitrages berichten. Außerdem erweist sich ein solcher Besuch eines Experten als interessanter Ausgleich zum normalen, monotonen Unterrichtsgeschehen.
Der Lehrer selbst sollte versuchen, sein Fach und die damit verbundenen Lehrinhalte auf eine interessante Art und Weise vorzutragen. Das macht nicht nur den Unterricht an sich interessant, sondern verleitet die Schüler selbst dazu, mehr zu den jeweiligen Themenschwerpunkten erfahren zu wollen. Die Schüler werden für das Unterrichtsfach motiviert, was dazu führt, dass sie mit mehr Lust an das Lernen herangehen und sich ihre Leistungen folglich verbessern. Lernen wird demnach nicht nur als „Muss“ angesehen, sondern als Möglichkeit der Wissensanreicherung. Man nimmt die Lehrinhalte leichter auf – und zwar deshalb, weil der Unterricht an sich interessant ist und dafür nicht viel Mühe aufgewendet werden muss.
Darüber hinaus erweist es sich für Lehrer als wichtig, sich mit anderen Lehrern im Hinblick auf Schularbeiten- und Testtermine besser abzustimmen. Umfragen zufolge ist es keine Seltenheit, dass Deutsch- und Mathematikschularbeiten innerhalb einer Woche angesetzt sind, auch mündliche Prüfungen sollten dabei nicht vernachlässigt werden. Schülern ist es einfach nicht möglich, sich für über 15 Unterrichtsgegenstände optimal vorzubereiten. Daher sollte seitens der Lehrer selbst versucht werden, Terminkollisionen zu vermeiden. Folglich haben die Schüler mehr Zeit, sich auf wichtige Prüfungen vorzubereiten, was demnach auch zu einer ersichtlichen Leistungsverbesserung führt.
Tatsache ist, dass im Rahmen einer Unterrichtsklasse nicht alle Schüler dieselben Leistungen erbringen. Genau aus diesem Grund sollten Lehrer versuchen, das Niveau des jeweiligen Unterrichts nicht zu hoch und nicht zu tief anzusetzen. Ein optimaler Mittelweg sollte demnach gefunden werden, um „schlechtere“ Schüler nicht zu überfordern und talentierte Schüler nicht zu unterfordern. Dann macht auch der Unterricht mehr Spaß, wodurch jeder Schüler die Möglichkeit hat, sich für den jeweiligen Gegenstand gut zu motivieren bzw. sich begeistern zu können.
Am wichtigsten jedoch erweist sich jener Aspekt, der darin besteht, dass jeder Lehrer selbst sein Fach interessant findet. Ist es der Lehrkraft nicht möglich, seinen Schülern die jeweiligen Lehrinhalte auf eine ansprechende und interessante Art und Weise zu vermitteln, so werden sich auch die Schüler für dieses Unterrichtsfach nicht begeistern können.