Bildungskredit – Ausbildung & Studium richtig finanzieren

Bildungskredit – Kredit für Studenten zur Finanzierung von Ausbildung & Studium

Studentenjahre sind keine Herrenjahre. Ein Spruch, der auch im 21. Jahrhundert noch seine Daseinsberechtigung hat. In Österreich zählen die Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen zu den tertiären Bildungseinrichtungen. Für den Besuch ist ein Studienberechtigungszeugnis, in der Regel das Maturazeugnis (Abitur) vonnöten. Doch um studieren zu können, ist nicht selten eine finanzielle Unterstützung unabdingbar. Das Geld wächst schließlich nicht auf den Bäumen. Das Einkommen reicht oft nicht aus, um sich über Wasser zu halten. Eine Förderung, Stipendien oder die Eltern können Hilfeleistung bieten. Aber auch ein Bildungskredit kann Studenten dabei helfen, die Finanzierung für ihr Studium zu realisieren.

Kredit für Studenten

Wer sich einen Kredit aufnehmen möchte, um damit seine Ausbildung oder sein Studium zu finanzieren, ist bei Banken und Kreditinstituten in der Regel sehr herzlich willkommen. Der Grund liegt darin, dass Banken davon ausgehen, dass der Kreditnehmer nach seinem Studium ein entsprechenden Gehalt verdienen wird.

Eine Alternative zur Kreditaufnahme bei der Hausbank stellen sogenannte Direktbanken, auch Online-Banken genannt, dar. Durch ihre schlanke Kostenstruktur sind diese in der Lage häufig sehr attraktive Konditionen bieten zu können. Die Kreditaufnahme ist zudem sehr schnell und einfach online möglich. Vergleich Sie einfach das Angebot Ihrer Hausbank mit den Konditionen der Direktbanken auf kredit-sofort.at – dem unabhängigen Vergleichsportal für Sofort- und Studentenkredite.

Universitäten in Österreich – Daten und Fakten

Wien war mit etwa 187.000 Studierenden im WS 2012 die größte Universitätsstadt im deutschen Sprachraum. An den österreichischen Universitäten studierten im Wintersemester 2005/06 etwa 217.800 Personen, 2009/10 waren es schon 332.624 – davon 273.542 an Universitäten und 36.914 an Fachhochschulen. Der Frauenanteil liegt bei über 50 %. Es gibt in Österreich

  • 22 staatliche Universitäten,
  • 12 Fachhochschulen,
  • 9 Anbieter von Fachhochschul-Studiengängen und
  • 13 Privatuniversitäten.

(Stand: 2013)

Den Studenten aus dem In- und Ausland wird in Österreich demnach ein breites Spektrum an Möglichkeiten geboten. Die 1365 gegründete Universität Wien ist sowohl die älteste als auch die mit Abstand größte Hochschule mit den meisten Studierenden des Landes. Es folgen die Studentenstädte Graz, Innsbruck und Salzburg. In der Alpen- und Donaurepublik sind zwei Technische Universitäten gelegen, eine davon in der Hauptstadt. Medizin wird in der Regel an eigenen medizinischen Hochschulen studiert. Deutschland und Österreich erkennen die Abschlüsse des jeweiligen Nachbarlandes übrigens komplett an – was auch für das Medizinstudium gilt.

Studentenleben: Jeder Euro zählt

Studium bzw. Ausbildung sind ungeheuer wichtig, kosten aber auch jede Menge Geld. Die Kosten gehen weit über die Studiengebühren hinaus – auch der Lebensunterhalt will bestritten werden. Das Wohnen ist in den Universitätsstädten nicht unbedingt günstig, weswegen Studenten es oft bevorzugen, sich in einer WG niederzulassen. Nicht alle Studierenden haben das Glück, ausreichend von den Eltern unterstützt werden zu können oder Anspruch auf ein Stipendium zu haben. Obgleich viele Studenten neben ihrem Studium oder ihrer Ausbildung im Allgemeinen einem Job nachgehen, reicht das Einkommen meist nicht aus, um über die Runden zu kommen. Viele Studenten wollen unbedingt unabhängig sein und bleiben. Oft stellt ein Kredit die einzige Möglichkeit dar, um genügend Geld aufzutreiben. Einige Tipps in punkto Studentenkredit:

  • Bevor ein Darlehen aufgenommen wird, sollte die Höhe der monatlichen Raten bzw. der Zinsen unbedingt abgewogen werden – ganz nach dem Motto: Jeder Euro zählt! Auch von der Höhe der Kreditsumme sind die Zinsen abhängig.
  • Es gilt, dem Effektivzins auf den Zahn zu fühlen.
  • Es gibt zudem diverse Anbieter – die Konditionen gehören genau unter die Lupe genommen.
  • Bei der Suche nach dem idealen Kredit können Vergleichsrechner im Web hilfreich sein.
  • Wann erfolgt die Auszahlung? Wie schnell wird das Geld benötigt?
  • Bis wann soll die Rückzahlung ad acta gelegt werden? Die Laufzeit bestimmt auch über die Zinsen.

Bildungskredit – zumindest einen Teil der Ausbildung über Kreditinstitute finanzieren

Ein Bildungskredit ist eine spezielle finanzielle Förderung von Ausbildung und Studium. Der große und ausschlaggebende Vorteil bei einem Bildungskredit ist, dass eine derartige Inanspruchnahme nur eine sehr geringe Verzinsung verlangt. Ein Bildungsdarlehen von einem Kreditinstitut ist eine Möglichkeit, um zumindest einen Teil der Ausbildung über Kreditinstitute vorzufinanzieren. Er kann je nach Bedarf pro Monat, Semester oder Quartal ausbezahlt werden. Während der Laufzeit des Darlehens sind die Zinsen zu bezahlen, die Rückzahlung erfolgt zuweilen erst nach Abschluss der Ausbildung. Vor dem Beantragen eines jeden Kredits gilt es, die Augen offen zu halten, um ein attraktives Angebot wahrnehmen zu können.

Ausbildungskredit vom Staate Österreich?

Der Staat Österreich selbst bietet allerdings – anders als Deutschland – keinen Bildungskredit an. Es gibt allerdings ein spezielles „Studienabschlussstipedium“ für all jene, die vorhaben ihr Studium in den nächsten achtzehn Monaten abzuschließen. Bezugsberichtigt sind jedoch nur jene Studenten, die in den vergangenen vier Jahren mindestens drei Jahre lang berufstätig waren. Die Höhe dieses Stipendiums liegt, abhängig davon ob man Teil- oder Vollzeit beschäftig war, zwischen 600 und 1040 Euro. Dieses Geld müssen die Studenten allerdings nicht zurückzahlen, es ist praktisch geschenkt.

Im Studienjahr 2009/2010 haben 304 Personen ein solches Stipendium bezogen.

Vorteile und Nachteile

Da es in Österreich kein zinsfreies, staatliches Angebot zur Studienfinanzierung, wie z.B. das in Deutschland angebotene BAföG gibt, werden Studienkredite üblicherweise von Banken angeboten.

Welche Nachteile können daraus resultieren?

  • Frühe Verschuldung von jungen Menschen,
  • drohende Überschuldung,
  • keine Sicherheit in punkto Rückzahlungsfähigkeit.

Wo es Nachteile gibt, sind in der Regel aber auch Vorteile zu vermerken:

  • Die Studienanzahl kann gesteigert werden – dies führt zu mehr ausgebildeten Fachkräften.
  • Es wird mehr Menschen ermöglicht ein Studium zu finanzieren.
  • Die Arbeitslosenquote ist nach dem Studium sehr gering, die Rückzahlungsfähigkeit ist demnach hoch einzuschätzen.

1 Kommentar

  1. Özlem Caliskab Demirkale 24. Mai 2016 um 16:16 Antworten

    Ich mache zurzeit eine Vollzeitausbildung als Pflegehelferin,mich würde sehr interessieren ob ich auch möglichkeit auf ein Kredit habe.
    Danke

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