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Lehrer mobbt mein Kind – was tun?

Mobbing ist vor allem in der Arbeitswelt ein bekanntes Phänomen, doch auch in der Schule kommt es vor, dass Schüler ausgegrenzt und schlecht behandelt werden. Besonders schlimm scheint es zu sein, wenn der Lehrer einen Schüler mobbt. Der Lehrer, der eigentlich für den Schutz des Schülers zuständig ist, wird dann zum Grund seiner Angst.

Schüler abschätzig behandeln

Von Mobbing wird allerdings nicht geredet, wenn ein Schüler kurzfristig gehänselt oder geärgert wird. Allgemein wird dieser Begriff genutzt, wenn jemand dauerhaft psychisch oder physisch terrorisiert wird, um ihn schlussendlich zu vertreiben. In der Schule kann der Lehrer also das Ziel haben, dass ein Schüler seine Klasse oder sogar die Schule verlässt.

Durch verschiedene Maßnahmen kann er versuchen, dieses Ziel zu erreichen. Zum einen können abfällige Bemerkungen während des Unterrichts fallen, die auch die anderen Mitschüler hören, was die Situation für den Betroffenen doppelt peinlich macht. Manchmal genügt jedoch auch nur ein abschätzender Blick, damit sich der Schüler schlecht behandelt fühlt. Doch Mobbing durch einen Lehrer kann auch indirekt stattfinden. Eventuell fühlen sich andere Klassenkameraden durch das Verhalten des Erwachsenen dazu animiert, ihm nachzueifern und den Außenseiter ebenfalls schlecht zu behandeln. Er kann jetzt seine Macht ausspielen und das Mobbing verstärken, indem er dem Schwächeren nicht hilft, sondern die stärkeren Schüler durch Nichtstun unterstützt.

Beschwerden durch Mobbing

Typisch für Mobbing ist, dass die Betroffenen den Grund für das Verhalten des Lehrers bei sich suchen. Außerdem haben sie häufig Angst, schlechte Noten zu bekommen, wenn sie sich beschweren. Daher bleibt es oft ein gut gehütetes Geheimnis, hinter das die Eltern erst kommen, wenn es dem Kind bereits relativ schlecht geht.

Durch die ständige Schikane kann der Nachwuchs stark leiden. Zum einen kann natürlich das Selbstvertrauen leiden, zum anderen kann sich das Kind dadurch zurückziehen und vereinsamen. Sogar Depressionen können in diesem Zusammenhang entstehen. Dass sehr wahrscheinlich die schulischen Leistungen nachlassen, ist bei Mobbing durch einen Lehrer fast selbstverständlich. Die Psyche kann ihre Qual außerdem durch Kopf- und Bauchschmerzen, Durchfall, Schlafstörungen oder Albträume zeigen.

Sich gegen den Lehrer wehren

Kinder, die in der Schule von einem Lehrer schlecht behandelt werden, sollten ein paar Freunde ins Vertrauen ziehen, ob sie das Verhalten des Lehrers ähnlich sehen. Das ändert zwar noch nichts, der Betroffene weiß jetzt immerhin, dass er mit seinem Eindruck nicht alleine ist. Sinnvoll ist es dann, ein Protokoll anzufertigen, in dem der Schüler sich mit Datum und Uhrzeit notiert, was der Lehrer wortwörtlich zu ihm gesagt hat. Vielleicht kann der beste Freund mit einer Unterschrift sogar bekräftigen, dass er Zeuge war.

Im nächsten Schritt ist es wichtig, einen Erwachsenen ins Vertrauen zu ziehen. Dies können zum Beispiel ein Vertrauenslehrer an der Schule, eine Beratungsstelle für Kinder und Jugendliche in der Stadt und natürlich die Eltern sein. Jetzt kann das Mobbing-Protokoll vorgelegt und über das gesprochen werden, was im Unterricht passiert ist.

Auch die Eltern haben nun die Möglichkeit, mit dem Vertrauenslehrer zu sprechen. Ein ruhiges Gespräch mit dem mobbenden Lehrer kann ebenfalls erfolgen; eventuell lassen sich dadurch Unklarheiten aus dem Weg räumen. Natürlich kann es aber dazu kommen, dass die Vorwürfe des Schülers abgewiesen oder als nichtig abgetan werden. Als nächster Ansprechpartner ist dann die Schulleitung zu kontaktieren.

Eltern oder Schüler, die sich selbst von der Schulleitung nicht ernst genommen fühlen, sollten beim jeweiligen Landesschulrat ihre Befürchtungen vortragen. Sie sind nicht nur für die Verwaltung zuständig, sondern helfen auch bei Konfliktsituationen.

Nachhaltige Bildung statt sinnloser AMS Kurzkurse

Grünen fordern nachhaltige Bildung statt sinnloser AMS Kurzkurse

Seit vielen Jahren scheint es in Österreich üblich zu sein, Langzeitarbeitslosen diverse Kurse zu vermitteln und so die Zeit der Arbeitslosigkeit mit verschiedensten Weiterbildungsmaßnahmen zu füllen. Grundsätzlich erschien diese Politik des Arbeitsmarktservice bislang auch durchaus vernünftig. Menschen, die länger als 90 Tage ohne aktives Beschäftigungsverhältnis waren, erhielten so die Möglichkeit in sogenannten Kurzkursen ihre Qualifikationen zu verbessern und so ihre Chancen auf einen Wiedereinstieg in den Beruf zu steigern.

Doch nun werden verstärkt Zweifel an dem Bildungsangebot des österreichischen Arbeitsmarktservice laut. Denn wie die Arbeitsnehmerinnensprecherin Birgit Schatz von den Grünen in einem Interview mitteilt, sind die Kurzkurse des Arbeitsmarktservice oftmals teuer, sinnlos und regelrecht schikanöser Natur.

Birgit Schatz von den Grünen fordert nachhaltige Bildung statt sinnloser Kurkurse

In einem Interview erklärt die Arbeitsnehmerinnensprecherin Birgit Schatz von den Grünen, dass es ein untragbarer Zustand wäre, dass Arbeitslose mit sinnlosen und oftmals überteuerten Kurzkursen aus der Arbeitslosenstatistik entfernt würden. Denn diese Kurse würden weder nachhaltige Bildung noch eine Steigerung der Qualifikationen fördern und somit lediglich Mittel verschwenden, die anderwärtig eingesetzt weit effektiver nutzbar wären.

Gezielt erklärt sie hierbei „Arbeitslose Menschen brauchen keine Sinnlos-Kurzkurse, sondern echte Ausbildung und Qualifikation. Sie brauchen keine schikanösen und schlechtest bezahlten pseudo-Zeitarbeitsverhältnisse, sondern echte Chancen und Förderungen„, und spricht sie so wohl vielen arbeitslosen Bürgern in Österreich aus der Seele. Denn neben Kursen in denen das richtige Bewerben geübt werden sollen sind es auch immer wieder Kurse, die nichts mit den eigentlichen Berufsqualifikationen zu tun haben, die Arbeitslose in ganz Österreich seit Jahren verärgern.

In diesem Zusammenhang erklärt Frau Schatz zudem „Nachhaltige und auf langfristige Ausbildung und Qualifikation abzielende Maßnahmen sind nicht nur für die Betroffenen sinnvoll, sondern auch für die öffentliche Hand, wie eine vom Sozialministerium eben erst publizierte Studie aufzeigt“ und scheint diese Ansicht nun immer weiter verbreitet zu sein. Denn aktuellen Meldungen zufolge will sich nun sogar die Volksanwaltschaft mit der Problematik AMS Kurzkurse beschäftigen.

Die Volksanwaltschaft will das Kurzkursangebot des AMS prüfen

Denn es scheint immer offensichtlicher zu werden dass die sogenannten AMS Kurzkurse mehr und mehr lediglich dazu dienen, die Arbeitslosenstatistiken zu schönen und so den Bürgern das Gefühl zu geben, dass die Situation am österreichischen Arbeitsmarkt nicht so bedenklich ist, wie es zum Teil leider der Fall ist.

Hochwertige Weiterbildungen, Qualifikationen für den Arbeitsmarkt, das sind die Faktoren, die benötigt werden und so soll nun scheinbar die Volksanwaltschaft entscheiden, ob das Angebot an Kurzkursen des AMS, künftig an den Bedarf der Arbeitslosen Bürger und der Wirtschaft angepasst werden soll. Sollte dies der Fall sein und die Forderungen der Arbeitsnehmerinnensprecherin Birgit Schatz von den Grünen Gehör finden, dann könnte sich das Bildungsniveau im Bereich der beruflichen Weiterbildung in Österreich in jedem Fall maßgeblich und nachhaltig verbessern und so zu einem Vorteil für Bürger wie auch die österreichische Wirtschaft werden.

Gebildet und gesund im Alltag?

Amerika ist das Land, in dem die meisten Menschen erhebliche Gewichtsprobleme haben und doch ist das Problem Übergewicht und falsche Ernährungsweise nicht nur ein Problem der Amerikaner. Nein auch in Europa stiegen in den vergangenen Jahrzehnten nach und nach die Zahlen der ernährungsbedingten Erkrankungen. Denn gleich ob Übergewicht, Diabetes, Herzkrankheiten oder weitere Krankheiten, oftmals ist es die falsche Ernährung, die zu diesen gesundheitlichen Problemen führt. Doch indirekt hat all das auch etwas mit der Bildung zu tun.

Denn wie aktuelle Studien aus Amerika anschaulich aufzeigen, ist das Problem der falschen Ernährungsweise oftmals auch ein Problem weniger gut gebildeter Menschen. Denn Bildung ist in der heutigen Zeit eine Frage des Wohlstands und mit diesem gehen auch die gesunde und bewusste Lebensweise einher. So zumindest scheinen die Ergebnisse der Wissenschafter um Robert Putnam von der Harvard Universität zu belegen. Denn diese haben in Amerika eingehend das Bildungslevel mit der allgemein bekannten Ernährungsproblematik verglichen.

Die Studie der Harvard Universität und ihre Ergebnisse

Denn die Wissenschafter der Harvard Universität rund um Robert Putnam haben aktuelle Zahlen aus einem Zeitraum von 1988 bis 2002 ausgewertet. Das Ergebnis war durchaus erschütternd. In der Altersgruppe 12 bis 17 Jahren hat sich der Anteil an übergewichtigen Kindern nahezu verdoppelt. Dies allein steht schon für einen enormen Missstand in der Gesellschaft. Doch ein Blick auf die Hintergründe der Kinder zeigte zudem auch noch den Zusammenhang zwischen Übergewicht und schlechter Bildung. Denn ein Großteil der übergewichtigen und somit potenziell gesundheitlich gefährdeten Kinder stammt aus Familien, welchen eine hochwertige Bildung nur schwer zugänglich ist.

So also lässt sich anhand der Studie der Harvard Universität in jedem Fall für Amerika sagen. Dass Übergewicht und schlechte Lebensweisen nicht selten mit einer schlechten Bildung einhergehen.

Warum nimmt die Bildung Einfluss auf unsere Lebensgewohnheiten?

Doch warum ist das so? Nun die Antwort auf diese Frage ist denkbar einfach. Denn je geringer das Bildungslevel ausfällt umso schlechter sind die Chancen für eine hochwertige und gut bezahlte Arbeit. So also beginnt oftmals der Teufelskreis der ernährungsbedingten Krankheiten schon auf der Schuldbank.

Menschen mit einer unterdurchschnittlich guten Ausbildung sehen sich im Alltag oftmals mit vielen Problemen konfrontiert. Finanzielle Sorgen, basierend auf schlechter Bezahlung im Beruf sorgen so zum Beispiel dafür, dass weniger frisches Obst und Gemüse und dafür mehr Fastfood auf den Tisch kommt. So ist der Weg hin zum Übergewicht der gesamten Familie beinahe vorprogrammiert und ist dann das Wissen um die wichtigen Aspekte eines gesunden Lebens nicht vorhanden, dann erhält die Studie der Harvard Universität eine bittere Bestätigung.

Denn letztlich nimmt unsere Bildung maßgeblichen Einfluss auf unseren Alltag, unseren Lebensstil und unsere Essgewohnheiten.

Die Lebens- und Essgewohnheiten als Spiegel unserer Bildung

Menschen mit einem höheren sozio-ökonomischen Status leben anders als Menschen mit einer schlechten Ausbildung und einem dadurch resultierenden niedrigen sozio-ökonomischen Status. Aufgrund dieser Tatsache fordern die Forscher in Amerika nun eine aktive Aufklärung jener Kinder, die aufgrund ihrer familiären Hintergründe einen niedrigen sozio-ökonomischen Status innehaben.

Hierzulande gibt es bislang keine derartigen Studien. Doch auch in Österreich sind rund 23 Prozent aller Kinder im Alter von 12 bis 17 Jahren übergewichtig und so sollte auch bei in Österreich aktiv daran gearbeitet werden, dass Kinder sich bewusst darüber sind, dass Bildung und ein gesunder Lebensstil wichtig sind, um erfolgreich und zufrieden durchs Leben gehen zu können.

Massive Open Online Courses (MMOCs) – der neue Trend im Bildungsbereich

Seit Jahren gilt eine hochwertige Bildung als Garant für beruflichen Erfolg und so suchen immer mehr Menschen neben ihrem beruflichen Alltag Möglichkeiten sich weiter zu bilden und so ihren beruflichen Erfolg zu steigern. Lange Zeit waren Abendkurse und Weiterbildungen in der Fachhochschule hierfür die einzig denkbare Option, doch das hat sich geändert. Denn mit den sogenannten Massive Open Online Courses (MMOCs) tat sich eine neue und reizvolle Möglichkeit der Weiterbildung auf.

Denn es sind die vielen Vorteile der Massive Open Online Courses, dieser Form der Weiterbildung, welche einer breiten Masse an Menschen Möglichkeiten bietet, die bislang nur schwerlich mit dem Alltag vereinbar waren. Lernen und Studieren vom heimischen Wohnzimmer aus, ganz ohne Zeitdruck und enormer Kosten. All das sind Vorteile der Massive Open Online Courses und so verwundert es wohl wenig, dass Experten schon jetzt behaupten, dass das innovative Bildungsangebot via Internet maßgeblich die Hochschulbildung der Zukunft beeinflussen wird.

Massive Open Online Courses ist mehr als schlichtes E-Learning!

Doch wer nun denkt, dass die Massive Open Online Courses Angebot dem klassischen E-Learning (eine englische Bezeichnung für das eigenständige Lernen mittels Multimediaanbindung) gleichkäme der irrt. Denn Massive Open Online Courses ist weit mehr als der schlichet Internetkurs, bei welchem Grundlagenwissen vermittelt. Massive Open Online Courses steht für kompakte und weitschichtige Ausbildung, die nicht selten von Universitäten gefördert oder geleitet wird.

So ist es durchaus möglich, dass im Zuge eines Massive Open Online Courses Angebotes echte Dozenten und Professoren ihre Fachwissen über das Medium Internet verbreiten. Darüber hinaus werden im Zuge von MOOCs nicht selten aufwändig produzierte Clips, in denen führende Wissenschaftler ihre Erkenntnisse erklären, mit Grafiken und Animationen, Hausaufgaben und quiz-artige Übungen, Arbeitsgruppen der Teilnehmer, Lernmaterial und betreute Diskussionsforen, in denen offene Fragen geklärt werden geboten. Man sieht, Massive Open Online Courses ist die moderne Form der Hochschuldbildung und somit in jedem Fall ein Zukunftstrend der schon heute vielen Menschen eine Hochschuldbildung neben dem normalen Berufsalltag bietet.

Der Ursprung der MOOCs und die  mögliche Zukunft

Schon heute ist es offensichtlich wie modern und zeitgemäß das Prinzip Massive Open Online Courses ist. Denn einst in Amerika aufgekommen und von amerikanischen Eliteuniversitäten wie Stanford, dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) und der Harvard University angestoßen entwickelte sich dieses Prinzip der Bildungseinrichtung schnell weltweit.

Heute mag zwar nach wie vor die englische Sprache im weltweiten Vergleich der Angebote und Anbieter für Massive Open Online Courses dominant sein, doch nach und nach entwickeln sich auch in Europa regionale Großanbieter. So zum Beispiel bietet in Deutschland Iversity Bildungsangebote in deutscher Sprache und gilt die Plattform mit Investoren wie www.mediainvestors.de und T-Venture  als Markführer für Massive Open Online Courses in deutschsprachigen Raum.

Doch wie wird die Zukunft dieses Bildungstrends aussehen? Nun bedenkt man die stetig wachsende Anzahl an Portalen und Anbietern und den Trend hin zum individuellen Lernen neben dem aktiven Berufsalltag, dann ist schon jetzt abzusehen, dass Massive Open Online Courses ein echter Zukunftsmarkt im Bildungsbereich werden wird und somit nicht nur als ernst zu nehmende Konkurrenz für Universitäten angesehen werden kann, sondern zudem wohl auch noch als Anstoß für eine Veränderung im Hochschuldbildungswesen fungieren wird.

Denn auch wenn Massive Open Online Courses aktuell sicherlich eher den Status eines Hypes oder Trends innehat, so sind die Vorteile des modernen Bildungsangebotes doch nicht von der Hand zu weisen und so werden wohl Universitäten wie auch Portalbetreiber im besten Falle einen Weg finden, um die Hochschulbildung für alle Interessierte reizvoller und effektiver gestalten zu können und so das Bildungswesen maßgeblich zu verbessern.

Teach for Austria – hochwertige Bildung für alle Kinder

Schon seit Jahren gilt das Thema Bildung in Österreich als eines jener Themen, um welches so mancher Politiker gerne einmal einen Bogen machen würde und so liegt es oftmals in den Händen der Eltern, sich diesem überaus wichtigen Thema zu widmen. Denn Bildung ist nicht nur der Schlüssel zum beruflichen Erfolg, sondern auch ein wichtiger Indikator für soziale Aspekte. Doch da wichtige Reformen im Bildungssystem oftmals unnötig verschleppt werden, sind es immer wieder Organisationen und Institutionen die einen wichtigen Schritt tun, um allen Kindern eine bestmögliche Bildung zu ermöglichen.

Allem voran die Organisation Teach for Austria – die auf dem amerikanischen Netzwerk Teach for All, das längst in 28 Ländern etabliert werden konnte, basiert – versucht hier nun nachhaltige Besserung im Bildungssystem zu schaffen. Denn das Konzept Teach vor Austria schafft eine bessere Bildung ohne Steuerbelastungen und zeigt somit auf beeindruckende Art und Weise, wie einfach eine gute und vielseitige Bildung umsetzbar ist.

Wie genau funktioniert Teach for Austria?

Doch wie genau soll ein Projekt wie Teach for Austria das Bildungsniveau in Österreich anheben? Diese Frage scheinen sich viele Eltern zu stellen, wenn sie zum ersten Mal von diesem in Amerika längst bekannten Programm hören.

Nun grundsätzlich ist es so, dass Teach for Austria darauf basiert, dass die Organisation Hochschulabgänger mit exzellenten Abschlüssen aller Fachrichtungen für die Organisation anwirbt und sie so zu sogenannten Fellows macht. Die sogenannten Fellows sollen dann im Anschluss zwei Jahre lang in Schulen in Wien und Salzburg unterrichten und so die Kinder positiv beeinflussen und den Bildungslevel nachhaltig erhöhen.

So wird letztlich eine Möglichkeit geschaffen, den Hochschulabsolventen ein hohes Maß an Erfahrung und Führungsqualitäten zugänglich zu machen, andererseits erhalten jedoch auch die Kinder eine neue und moderne Form der Ausbildung, die nicht einzig von klassischen Lehrern bestimmt wird.  Letztlich bietet Teach for Austria somit also eine Möglichkeit Hochschulabgängern wie auch Schülern eine bestmögliche Aus- und Weiterbildung zu ermöglichen und das ohne erhöhter Schulkosten oder aber Finanzierungen aus der Staatskasse.

Sommerseminare garantieren Bildungsstandart für alle Fellows

Doch natürlich gibt es bei diesem Prinzip der modernen Weiterbildung auch die Sorge, dass ein Hochschulabsolvent nicht direkt auch ein guter Lehrer ist und womöglich mehr falsch macht, als er richtig machen könnte. Um diese Problematik zu vermeiden, besuchen alle Fellows der Teach for Austria Einrichtungen im Sommer  einen 6-wöchigen Kurs, der sie auf die Besonderheiten der kommenden Monate vorbereiten soll. In eben diesen Kursen erhalten die künftigen Lehrer das nötige Fachwissen im Umgang mit jungen Menschen und wie man diesen etwas beibringt oder aber ihre Sorgen und Nöte richtig wahrnimmt.

Man sieht das Prinzip von Teach for Austria ist ausgereift und natürlich in enger Zusammenarbeit mit den teilnehmenden Schulen ausgearbeitet und bedenkt man dann die vielen Vorteile, die derartige Lehrmöglichkeiten bieten, dann ist das Prinzip der Hochschulabsolventen als Aushilfslehrer für Fachbereiche sicherlich etwas, das womöglich schon bald so manches Problem im Bildungswesen unsers Landes zumindest reduzieren könnte.

BiBE – Messe für Bildung und Beruf

Am Freitag den 17. Januar und Samstag den 18. Januar war es so weit, zum zweiten Mal wurde im Wiener Goethe-Gymnasium die BiBE – Die Messe für Bildung und Beruf abgehalten und hatten somit Sprachbegeisterte die Möglichkeit sich über aktuelle und neue Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten zu informieren. Wie schon im Jahr 2013 lag hierbei der klare Fokus der Messe auf den Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich der Fremdsprachenkenntnisse.

Die BiBE – Die Messe für Bildung und Beruf richtet sich hierbei mit ihrem Angebot an Informationen und Hinweisen gezielt an Schüler, Jugendliche, Studenten und Eltern um so gezielt aktuelle Bildungsmöglichkeiten aufzeigen zu können und so die Berufswahl zu erleichtern. Zwei Tage lang wurde so im Wiener Goethe-Gymnasium in zahlreichen Veranstaltungen und mithilfe vieler Aussteller und Informationsstände ein breites Spektrum an möglichen Ausbildungswegen im Bereich der Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten und mit Fokus auf Fremdsprechen aufgezeigt.

Bildung als Um und Auf einer erfolgreichen Karriere

Denn das Ziel der BiBE – Die Messe für Bildung und Beruf ist offensichtlich. Die BiBE – Die Messe für Bildung und Beruf möchte aufzeigen, das Bildung das Um und Auf für eine erfolgreiche Karriere ist und jeder junge Mensch sein Potenzial bestmöglich ausschöpfen sollte. Diese Tatsache belegen längst auch verschiedene Studien, die immer wieder beeindruckend aufzeigen, dass es die Fremdsprachen sind, die in der heutigen Zeit oftmals den beruflichen Vorteil darstellen.

Eine Fremdsprache ist längst nicht mehr genug. Will man in der heutigen globalen Wirtschaft erfolgreich eine Karriere beginnen, sind mehrere Fremdsprachen und tief gehende Fremdsprachenkenntnisse erforderlich. Einfaches Schulenglisch reicht somit längst nicht mehr, um die Träume von einer erfolgreichen Karriere wahr werden zu lassen.

Praktika, Auslandssemester und Berufserfahrung mit Einbindung der Fremdsprache sind in der heutigen Zeit ein wichtiger Teil der modernen Sprachbildung und somit immer wieder ein wichtiger Aspekt, wenn es darum geht, Qualifikationen zu schaffen und Vorteile im Wettbewerb der Bewerber zu erhalten.

Die Themenvielfalt der BiBE zeigt worauf es ankommt

So versuchten auch die Veranstalter der BiBE – Die Messe für Bildung und Beruf nun schon im zweiten Jahr mit einer Vielfalt an Themen und Experten aufzuzeigen, worauf es in Zukunft ankommen wird, wenn der schulische Erfolg in einer erfolgreichen Karriere münden soll.

Denn gemeinsam mit zahlreichen Partnern und Veranstaltern bot die BiBE – Die Messe für Bildung und Beruf auch 2015 einen sehr umfangreichen Einblick in die verschiedenen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. So wurden Anbieter für Auslandssemester, Schüleraustauschorganisationen aber auch Ferienbetreuungen mit Lerneffekt vorgestellt und auch für das kommende Jahr scheint die BiBE – Die Messe für Bildung und Beruf längst festzustehen. Wann die nächste Messe für Bildung und Beruf stattfindet, das ist derzeit noch nicht klar, doch wer die BiBE – Die Messe für Bildung und Beruf 2014 verpasst hat, der darf sich dennoch schon jetzt auf die BiBE 2015 im Wiener Goethe-Gymnasium freuen.